Es war natürlich mal wieder klar: Es ist 7 Uhr - der Wecker den man sich gestellt hatte, um früh aufzustehen, versagt seinen Dienst kläglich - der freundliche Zimmernachbar weißt einen mit einem freundlichen an die Tür Klopfen “Guten MORGEN” darauf hin, dass man fast verschlafen hat.
Also - schnell ins Bad, sich waschen, Sachen zusammenpacken und los gehts mit dem Fahrrad zur Uni. Schließlich möchte man ja nicht schon am ersten Tag zu spät zu BWL kommen. Wer sich die Modul-Zeiten dieses Semester ausgedacht hat - war sehr optimistisch mit den Schlafzeiten der Studenten umgegangen. Wo letztes Semester die erste Vorlesung am Tag noch gemütlich zwischen 9 und 11 Uhr lag - ist jetzt 7.30 Uhr und pünktliche Anwesenheit erforderlich.
Stopp! Nicht alles hat sich in der Uni innerhalb eines Semesters geändert. Es kam wie es kommen musste:
Als man den Vorlesungsraum betrat fühlte man sich wie in einem gemütlichen Kinosaal kurz vor Beginn der Vorstellung, alle Fenster waren abgedeckt, das Licht ausgeschaltet. Sitzen hier nur Informatiker ? Habe ich mich im Raum geirrt ? Ich wollte doch zur BWL A Vorlesung ?! Erste dunkle Gestalten nehmen die Form von bekannten Gesichtern an - hier bin ich also schon mal richtig.
Ohne Vorwarnung ging dann nach einiger Zeit doch das Licht an - allgemeines Beklagen inkl. … es wurde klar, dass nach einer halben Stunde warten wohl kein Professor mehr kommen wird… warum also so früh aufstehen, warum diesen Stress ?!




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