Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien:

Archiv für 12. November 2007

QR-Code für diesen Artikel Eigentor der Woche: Typisch monopolistische Lokalzeitung - Westfälischer Anzeiger zeugt erneut von mangelnder Kompetenz

Der WA - Bericht ohne Sinn und VerstandWenn der WA glaubt, er habe die Weisheit mit Löffeln gefressen und könnte seine “Pressefreiheit” und seine Monopolstellung - in Form einer “Glosse” bei uns in Hamm mal wieder missbrauchen, um die Ideen Anderer schlecht zu machen, weil ihnen kein kreativer Inhalt für ihre Zeitung einfällt, dann nutze auch ich einmal meine Pressefreiheit und mein Recht auf meine eigene Meinung um zu zeigen, dass man auch ohne beleidigend zu werden auf diesen Artikel antworten kann:

Man, hab ich Samstag gelacht als ich den Witz der Woche im WA auf Seite 2 des Hammer - Teils im WA gelesen habe. Ein Witzbold namens “Alexander Schäfer” - scheinbar ein sehr renommierter und erfahrener Journalist - kombinierte in seinem grandiosen Scharfsinn zwei Themen, die im Prinzip nichts miteinander zu tun haben.

Übertitelt mit der Überschrift “Fett im Geschäft” wurde unser Projekt “Hamms ehrenamtliche Jugendlichen” - kurz “hej”, dass nur von engagierten Jugendlichen aus Hamm und Umgebung mit viel Mühe - ehrenamtlich - mit viel Freizeit und Mühe ohne einen kommerziellen Hintergrund zur Förderung der Jugendlichen, vom Ring politischer Jugend Hamm, Stadtjugendring und unserem h.o.t Team geschaffen wurde, in Zusammenhang mit negativen Handlungen verschiedener zusammenhangsloser Einzelfälle von Jugendlichen Verfehlungen gebracht.

Noch bis vor kurzem war unser Projekt gut genug, um Seiten auf dem WA mit einem Artikel über uns zu füllen - positiv, jetzt also, wo mal wieder sonst nichts in Hamm los war, worüber die genialen “Möchtegern-Journalisten” schreiben hätten können, wählte man sich also einen Sündenbock für die Handlungen einiger, weniger Jugendlichen. Dem Westfälischen Anzeiger ist wirklich nichts zu schade um ihre Auflage zu erhöhen - auch vor Beleidigungen und gezielte Fehlinformationen schreckt er nicht zurück (was in gewisser Hinsicht an eine Zeitung mit vier großen Buchstaben erinnert).

Jede unserer Kategorien wurde mit einem möglichst negativen Beispiel von jugendlichen “Engagement” ausgestattet - und das ganze dann mit folgendem Satz verallgemeinert : “Auch die jungen Hamm-bürger sind dick und doof”.

Sehr witzig, warum ist mir so etwas noch nicht eingefallen?! Wenn man Aufmerksamkeit braucht und von seinem eigenen Unvermögen ablenken will, beleidigt man erst mal eine ganze Gruppe von Menschen, die man nicht kennt.

Merkwürdigerweise steht in dem Artikel nichts davon, dass sich viele Jugendliche für Andere in ihrer Freizeit - und das ohne Geld zu verlangen - einsetzen. Weiterhin folgt unter unserem Titel “Hamms engagierte Jugendliche” ein weiterer Artikel mit großer Überschrift “16-Jähriger in Haft”. Statt Witz offenbart Herr Schäfer scheinbar nur eins: mangelende Kompetenz im Schreiben von objektiven - und gleichzeitig witzig gemeinten - Artikeln. Wer alle Jugendlichen als “dick” und “doof” verallgemeinert und engagierte Jugendliche in Hamm in Zusammenhang mit Straftätern bringt, braucht sich auch nicht wundern, dass seine Zeitung bei vielen jungen Lesern durchfällt und sehr ungern - leider nur mangelns Alternativen - gelesen wird. Die Einzigen, die nach dem “Demografie-Report” “dick und doof” seien könnten, schreiben und veröffentlichen solche Artikel.

Dabei zieht sich ein roter Faden durch die Artikel des “WA” der letzten Jahre: Als klar wurde, dass die WA - Bühne auf dem Cityfest nicht annähernd so erfolgreich wird, wie die h.o.t-Bühne, wurde kurzerhand allen Jugendlichen ein Alkoholproblem unterstellt - auch dieser Artikel war auf Verallgemeinerung aufgebaut, von sachlichem Argumenten haben sie scheinbar noch nichts gehört - ist ja auch verständlich: sonst müsste man mit Qualität überzeugen. Als es um den “Lippesee” ging, schrieb der WA so “objektiv” “für” den Lippesee, dass die Lokalzeitung eher einer Werbeseite für den Lippesee glich - selbst Leserbriefe wurden mit Intention platziert. Auch hier: Weit entfernt von jeglicher Realität - was auch die Bürger-Abstimmung später zeigte. So kann eine Redaktion seine eigene Inkompetenz auch medienwirksam “positiv” darstellen um seine Zeitung mit Inhalt zu füllen. Ich bin enttäuscht von einer Zeitung, die sich - Monopol-bedingt - als “die” Zeitung für “alle” Hammer Bürger bezeichnet und somit eine gewisse soziale Verantwortung für die Meinungsbildung in unserer Stadt hat. Resultat für mich: Hamm braucht eine alternative Zeitung…

Zu mal eins noch zu bedenken ist: Auch die Kollegen des WA Mitarbeiter haben sicherlich Kinder, die sich hoffentlich in Hamm für etwas Gemeinnütziges in Hamm engagieren. Sind auch diese “dick und doof” ?

Zunächst einmal fordere ich eine persönliche Entschuldigung bei jedem einzelnen Jugendlichen in Hamm und eine sofortige Versetzung des Mitarbeiters “Alexander Schäfer” aus dem Lokalteil - wer so etwas schreibt, gehört nicht in eine Lokalzeitung. Bei Witz, Zynismus und Ironie sollte man Grenzen kennen - nicht möglichst weit über das Ziel hinaus schießen wollen.


Das mag ich : 3DS MAX, FIREFOX, MICROSOFT, C’T, TRANCE, DIE ÄRZTE, O2, UT 2004, PHP, LINUX, PHOTOSHOP CS, GOOGLE, SUBWAY, BARCADI, COKE, N24, SPELLFORCE, HTML, ADOBE, ICQ
Die Piratenpartei

kostenloser Counter

XING