Der Westfälische Anzeiger wird sich sicherlich morgen früh bei Redaktionsbeginn über viel Post freuen…
Schön wäre es auf jeden Fall, wenn zumindest ein Teil der Leserbriefe abgedruckt werden könnte. Zumindest so viel zu meinem Brief:
Leserbrief
an die Lokalredaktion des Westfälischen Anzeigers Hamm
z.H. insbesondere Herrn Alexander Schäfer
Bezug auf die Glosse vom 10.11. „Hammer -Hart ?!“ im Lokalteil. Ich bitte um Veröffentlichung.
„HAMMS ENGAGIERTE LOKALZEITUNG“
Leider noch im Geschäft
Hej – es gibt uns wirklich! Hamms engagierte Jugendliche. Zur Erinnerung: Unsere gute alte Lokalzeitung, der „WA“ verpasste uns am letzten Samstag die ersten „gut gemeinten“ Vorschläge für unser Projekt „Hej – Hamms engagierte Jugendliche“. Und zwar hatten sie in all unseren Kategorien ein gutes Beispiel für „besonderes“ Engagement von Jugendlichen.
Hier nun meine Vorschläge für drei Kategorien, die der WA sich das nächste Mal bitte vor dem Schreiben ins Gedächtnis rufen sollte:
Kategorie 1, Soziales und Gesellschaft:
Dass der WA nicht nur an seine Auflage und das Füllen seiner Zeitung (wie eine gewisse Zeitung mit vier großen Buchstaben,) sondern auch an seine sozialen und gesellschaftlichen Verpflichtungen als Lokalzeitung denkt, merkt man vor allem daran, dass er mit möglichst viel Zynismus, subjektiv und pauschalisierend über seine Hammer Mitbürger schreibt. Vor allem erstaunte er diese Woche nicht nur die Freunde von „h.o.t“ und „hej“, sondern auch mehr als 1000 Jugendlichen mit seinem Tatendrang, sie zu beleidigen und sie in Verbindung mit Verbrechern zu bringen, ohne auch nur einen aus diesen Gruppen näher zu kennen oder einen Hinweis auf die Richtigkeit seiner Behauptungen zu haben.
Kategorie 2, Schule und Bildung:
Dass WA Mitarbeiter nicht nur auf der faulen Haut liegen, sondern sich umfassend mit den Themen beschäftigen, bevor sie etwas schreiben, haben sie mit ihrem Beitrag für ihre Glosse vom Samstag gezeigt:
Viele Jugendliche aus Hamm engagieren sich positiv für ihre Mitmenschen – doch davon ist im Beitrag von Herrn Schäfer keine Rede. An positiven Beispielen für Engagement mangelt es aber eigentlich nicht – viele meiner Freunde, genau so wie ich, opfern fast ihre komplette Freizeit neben der Schule oder dem Studium, um etwas für ihre Mitmenschen zu tun, ohne eine Gegenleistung dafür zu erwarten. Stattdessen rückt er, als unser „unbekannter Wohltäter“, unser Gemeinschafts-Projekt „Hej“, dass gerade das Gegenteil des Bildes, des „dick und doofen Hamm-bürger“ beweist, in ein schlechtes Licht. Damit zeugt er von besonders viel Un-„Bildung“ – und macht sich so zum Vorbild Nr.1 für jugendliche Einzelfälle, die gute Ideen und Werte anderer zerstören.
Kategorie 3, Sport und Freizeit:
Für mich steht seit Samstag meine Nummer eins fest: „Alexander Schäfer“, der Mitarbeiter der Lokalredaktion Hamm engagiert sich vor allem für die sinnlose Verschwendung der Freizeit seiner Mitbürger! Durch seine genialen Einfälle für Artikel im Lokalteil, die er in Stunden vor seinem Rechner im WA – Gebäude sitzend erstellt und sich Sinnzusammenhänge ausdenkt, zeugt er vor allem von Sportsgeist, indem mit gekonnten Beleidigungen seine Mitmenschen herausfordert und motiviert, einen Leserbrief zu ihrer Rechtfertigung schreiben zu müssen. Vor allem aber macht er es anderen möglichst schwer ihre guten Ideen für Engagement in der Gesellschaft umzusetzen. Sportlicher und fairer kann man seine Freizeit nicht verbringen.
Notiz für den Demografie-Report: Vor allem Lokal-Redakteure, die so einen Schwachsinn von sich geben, sind dick, doof und geil auf ‘ne bessere Auflage durch Artikel, die Unschuldige unter Druck setzen und durch den Dreck ziehen. (Pauschalisieren kann ich auch, lieber WA!
)
gez. Martin Kramer
Student der Wirtschaftsinformatik
Mitglied des Hot-Teams seit fast 6 Jahren
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