Das Video ist echt gut und lohnt sich echt anzusehen. Hier gibts mehr Infos dazu.
Die negative Einstellung des Authors gegenüber SPD und CDU, die er hier kund tut, ist aus Gründen der Vernunft gegenüber diesem speziellen Thema gut nachvollziehbar.
Andererseits denke ich, dass nicht alle Wähler zu kleinen (meist extremeren Parteien) abwandern sollten, sondern viel mehr die etablierten Volksparteien zurück auf die richtige Spur gebracht werden sollten.
… na ja – zumindest im Onlineauftritt der Wirtschaftswoche wird meine Internetseite, die ich in den letzten Wochen für die HammSPD erstellt hatte, lobend erwähnt .
Vielen Dank für die freundliche und positive Erwähnung meiner Arbeit auch an Justus Moor, der mich auch auf den Artikel aufmerksam gemacht hat.
Besonderen Spaß hat mir am Projekt die gute Zusammenarbeit mit der HammSPD gemacht, die zu jeder Zeit viele kreative Ideen und konstruktive Kritik an meiner Arbeit geliefert hat. So geht Teamarbeit schnell voran und man kommt schnell zum gewünschten Ergebnis.
Hier ein paar Auszüge der Wirtschaftswoche:
Internetexperte Zeisberger kommt dagegen aus dem Staunen kaum heraus: „Geil, das habe ich in ganz Nordrhein-Westfalen noch nicht in der Qualität gesehen“. Mit ihrem Ansatz auf lokaler Ebene seien sie in Teilen weiter, als die Landespartei. Vor allem der Entwurf der Parteiseite hat es ihm angetan, denn die Jungs haben ganz intuitiv schon die entscheidenden Punkte umgesetzt. So werden gezielt verschiedene individuell Zielgruppen angesprochen, von Familien über Studenten bis hin zu Bergleuten.
und:
Zudem gibt es eine spezielle Seite, auf der Bürger ihre ganz persönlichen Probleme nennen können. Von einer neuen Ampel über Schlaglochmeldungen bis hin zum Wunsch nach niedrigeren Schwimmbadpreisen – die Anliegen werden auf einer Karte eingezeichnet.
Fast 500 Probleme wurden schon gemeldet, seit die Seite im Juli ans Netz gegangen ist.
Trotz dieser Erfolge ist es ein großes Experiment. Nur durch viel ehrenamtliche Arbeit und einen befreundeten Webdesigner, der die Ideen professionell umgesetzt hat, konnten all die Online-Aktivitäten umgesetzt werden. „Wenn wir damit eine Agentur beauftragt hätten“, sagt Moor, „wäre wahrscheinlich kein Geld für Plakate übrig geblieben.“
Da hatte ich eigentlich angenommen, dass sich die Marktmacht von Google kaum noch steigern lässt, wurde ich die letzten Tage eines Besseren belehrt.
Wie im folgenden Video zu sehen ist (höchst Interessant!), zeigt Google nun, dass es im Nächsten Jahr nicht nur ein eigenes Betriebssystem auf den Markt bringen wird, sondern auch gefährlich in den Software – Bereich von Konkurrent IBM (Lotus Notes) eindringen will.
“Google Wave” heißt die Quelloffene Software, die voraussichtlich Ende dieses Jahres mehr und mehr Form annehmen wird.
Was sind “Waves”?
Waves sind laut Google ein “Teil eines Gespräches”, also das was man sonst im realen Leben mit einem Ausschnitt einer n:m Kommunikation meint. Genau wie im realen Leben gilt auch hier: Es gibt zeitliche und räumliche Differenzen im Kommunikationablauf. Diese will Google Waves mit innovativen Lösungen virtuell nichtig machen.
Was sind die Techniken / Features die hinter den Waves stecken?
Wer sich das Key-Note Video genauer anssieht, wird entdecken dass Google eine Fülle von Web 2.0 Ideen und die neusten Ideen seiner Konkurrenten geschnappt hat, diese von Grund auf neu durchdacht hat und diese im Google Waves Konzept vereint hat.
Im Grunde ist Google Waves ein Best-Of aller Kommunikationsdienste: Eine Verbindung von Instant-Messaging, E-Mail, Collaboration-Tools für gemeinsame Arbeit an Dokumenten und Live-Online-Awareness Tools.
Hinzu kommt die konsequente Einbindung eines Gesprächsverlaufs-Protokolls, dass ein späteres Einsteigen in oder Nachvollziehen jeder Kommunikation im Nachhinein möglich macht.
Abgerundet wird die ganze Software durch mehrere (wie von Google schon seit Google Maps konsequent genutzt) APIs die für eine Web 2.0 gerechte Nutzung (u.a. durch Einbinden der Tools auf dem eigenen Blog, inkl. aller Live-Awareness / Live Editing Vorteile) in externen Webseiten und für eine optimale Ergänzung der Waves nach innen mittels Gadgets (in das Gespräch einbettbare Mini-Applikationen) und Robots (Künstliche Intelligenz, als Teilnehmer eines Gesprächs, dass verschiedene Services anbieten kann, z.B. Live-Übersetzungsdienste – ähnlich einem selbst programmierten IRC Bot mit erweitereten Rechten zur Modifikation der Kommunikation) sorgen werden.
Besonderer Vorteil auch für Programmierer (laut Google): Die Plattform soll mit Hilfe der Programmier-Plattform Google Web Toolkit nur 5% Mehraufwand verschlingen um im gleichen Umfang auf verschiednen Endgeräten lauffähig zu sein.
Wie bereits erwähnt können in jede “Wave” über Gadgets Mini-Applikationen in den Gesprächsverlauf eingebettet werden. Google stellte dabei schon erste Beispiele vor: Spiele, wie z.B. Schach, oder Umfrage-Tools, wie auch eine gemeinsame Google-Map, die allen Nutzern gleichzeitig die Arbeit an einem Kartenausschnitt ermöglicht (z.B. Marker setzen, Bereiche markieren). Google ersetzt hiermit den Nutzen von weiteren Plattformen wie z.B. Doodle)
Weiteres Feature ist die bemerkenswerte Live-Technologie: Im Normalfall verlaufen Gespräche im Web entweder 1:1 (Email, Instant Messeging mit ein paar Ausnahmen), 1:n (Broadcast), oder n:m (Chat, IRC). Je nach dem ist die Kommunikation entweder synchron oder asynchron. Google Waves bildet dabei eine Brücke zwischen diesen Zeitstrukturen: Im Normalfall verhält sich eine Wave wie ein Live-Chat mit Protokollfunktion mit beliebig vielen Teilnehmern, die an beliebiger Zeit in und aus der Konversation treten.
Im Gegensatz zu Chats wird jedoch der ganze Verlauf in Form eines Dokuments (einer Wave) festgehalten. Jede Wave hat im Hintergrund ein Rich-Text-Dokument, an dem alle Nutzer gleichzeitig arbeiten können und darauf an beliebigen Stellen im Dokument die Möglichkeit eine Diskussion dert Teilnehmer zu starten.
Um zu vermeiden, dass wie bei üblichen IM ein Großteil der Arbeitszeit darauf verwendet werden muss auf Statusnachrichten “Der Nutzer macht eine Eingabe” zu warten, wird jeder Buchstabe (d.h. jede kleinste Änderung des Inhalts) direkt an alle Nutzer übertragen. Jeder Nutzer kann bereits beim Entstehen des Satzes mitwirken oder bereits anfangen eine Antwort dazu beginnen.
Wie will Google den Traffic und den großen Programmier-Workload schaffen?
Um einen zu großen Workload zu vermeiden, wird das Programm Quelloffen sein, d.h. die Google-Community soll selbst an der Verbesserung des Systems mitwirken – und tut dies bereits in großen Teilen.
Internet-Traffic will Google mit einem sogenannten “Google Wave Federation Protocol” minimieren, in dem es seinen Nutzern anbietet eigene Server mit dem Dienst anzubieten. Hierbei wird jedoch auf größtmögliche Interoperabilität zwischen den einzelnen Servern geachtet, in dem jeder Nutzer mit einem Google-Account auf die Dienste eines anderen Servers zugreifen kann. Ein Beispiel dafür: Einladen von Google-Nutzern zu einer Wave auf einem anderen Server.
Was kann / sollte man von Google Waves halten?
Ich denke, eine einfache Antwort ist nicht zu geben. Hierbei wären viele Aspekte zu beachten: Zunächst ist Google Wave ein großer Vorteil für alle Nutzer, da viele Dienste kombiniert und vereinfacht werden. Weitere Tools werden entweder nicht gebraucht, oder wie in der Demo (Twitter) einfach einverleibt.
Google Wave wird über kurz oder lang viele Service-Anbieter (z.B. Communitys wie StudiVZ) dazu zwingen ihre zugrundeliegenden Kommunikationsstrukturen grundlegend zu überdenken.
Ein anderer Aspekt: Sicherheit und Überwachung.
Was passiert, wenn dem Nutzer nicht mehr klar ist, was er, wenn er nun auch alle Dokumente über Google bearbeitet anstatt “nur” Suchverhalten zu veröffentlichen, von sich selbst preis gibt. Welche Marktmacht ergibt sich dann aus einer Kombination aus Google Analytics und Google Waves?
Dem Nutzer soll es möglich sein per Drag and Drop Daten von seinem Computer in die Plattform zu übertragen – z.B. Bildersammlungen. Zuhöher oder Teilnehmer einer Konversation sollen auch per Drag and Drop eingeladen werden.
Externe Google-Nutzer sollen “einfach” auf fremde Server eingeladen werden können.
Da stellt sich für mich schnell die Frage der Sicherheit und des Datenschutzes – ich hoffe Google denkt in den nächsten Tagen verstärkt an diesen Aspekt. Viele Fragen diesbezüglich ist Google in der Demo dem Nutzer schuldig geblieben.
Ein weiterer Aspekt: Die soziale Komponente von Google Waves.
Hier liegen sowohl die Stärken als auch die Schwächen des Projekts: Da es open-source ist, könnte es das Potenzial haben, Kommunikation und Collaboration in ihrer bisherigen Form abzulösen.
Ganz verstanden habe ich dabei jedoch von google noch nicht, welches Geschäftsmodell hinter dem Projekt und dem Programmier- und organisationsaufwand steckt. Entweder wird es hier für Firmen später (ähnlich google-Maps) spezielle Accounts geben oder es werden in komplexer Form Nutzerdaten für Marketing-Zwecke analysiert und verkauft. Letzteres würde dem Verhalten der anderen Google-Dienste entsprechen.
Ich halte es immer für potentiell gefährlich, wenn ein Anbieter sich aufmacht die Monopolherrschaft über einen Kommunikationsbereich zu erobern – ähnlich wie es auch im Bereich von Betriebssystemen oder anderer Software steht. Hier müsste der Nutzer selbst mündig genug sein, diese Gefahr im Einzelnen zu erkennen.
Besonders im Rahmen von Jugendschutz muss hier Google mit seinem Dienst konsequent mit deutschen Entwicklern zusammenarbeiten. Die Möglichkeiten des Web 2.0 zeigen: um so einfacher der Dienst und die Veröffentlichung von privaten Daten, desto mehr neigen die Menschen (vor allem junge) dazu ihr innerstes Preis zu geben.
Eine direkte (Live-)Einsicht in das, was der Gegenüber schreibt, ist ein Segen für Collaboration und Teamwork – in ihren nützlichen Gebieten – und gleichzeitig ein Fluch für alle, die mehr als eine Sekunde Bedenkzeit und eine Abbrechen-Funktion aufwenden sollten, wenn sie ihre Gedanken an die Welt versenden.
Schnell noch ein Bild auf der Stadt-Seite suchen und…
Da war die Hamm.de Seite weg. So wird das mit der Suche auch nix.
Wenn man bedenkt welche Mengen an Geld für die Sicherheit und Stabilität dieser Seite ausgegeben wird (digitale Sicherheitskeys, Cold-Fusion-Server, eigene Leitungen zum Rechenzentrum und so weiter…), überrascht es doch, dass die Seite nicht auffindbar ist.
“Diese Website kann ihren Computer beschädigen” – so will Google also gegen schädliche Seiten vorgehen – aber warum dann gleich alle Seiten?
Wer in den letzten paar Minuten (Stunden?) auf google etwas gesucht hat, dürfte überrascht gewesen sein, welche Warnungen ihn bei jedem Suchergebnis erwarten.
Google stuf nun jede Seite als Gefährdung des eigenen Rechners ein – die Seite www.google.de inklusive.
Zunächsteinmal möchte ich mich hiermit schon einmal bei meinen vielen lieben Freunden bedanken, die gestern an meinen Geburtstag gedacht haben!!!!
Ich werde wohl noch versuchen, mich bei jedem zu melden, aber wenn ich mir allein meine Pinnwand im StudiVZ ansehe, wird das wohl eine Weile dauern VIELEN DANK noch mal an Alle!
Eigentlich müsste ich genau in diesem Moment schon wieder über meinem Uni-Stoff hängen – damit ich nicht nachher ohne Ahnung inner Vorlesung sitze , aber irgendwie denke ich, lohnt es sich auch noch mal etwas über das letzte Wochenende nachzudenken:
Wie es nun mal meist bei mir ist, ich hab eindeutig ein Talent dazu mir ständig Aufgaben zu suchen, die mich irgendwie an den Rand der Verzweiflung bringen – genau so auch dieses Wochenende kurz vor meinem Geburtstag…
Die “Wir sind Hamm” Messe stand an, eine Wochenlange Vorbereitungszeit ging zu Ende – und irgendwie musste ich auch mit dem Spiel, was ich für unseren Stand programmieren wollte fertig werden. “Wtf” (ne Leibi?!) – Wozu hab ich da mal wieder “ja” gesagt ?!
Na ja, im Endeffekt ist’s mal wieder gut gegangen… auch durch die (moralische) Unterstützung meiner vielen lieben Freunde – die mir immer wieder gesagt haben, dass das schon irgendwie wird. Danke auch dafür!
Hier sieht man das Ergebnis des ganzen auf der Messe:
Im Nachhinein war es mal wieder eine gute Möglichkeit Neues auszuprobieren: Wii-Controller sind schon was Lustiges, ich hätte mir aber nie vorgestellt, wie schwer es ist, diese Sinnvoll in einem Spiel einzusetzen.
Wenn ich die nächsten Tage mal Zeit haben sollte, gibt es natürlich auch eine offizielle Online-Version des Spiels
"Lass die Leute reden und hör einfach nicht hin, die meisten Leute haben ja gar nichts Böses im Sinn.Es ist ihr eintöniges Leben was sie quältund der Tag wird interessanter, wenn man Märchen erzählt. ...
... Lass die Leute reden und lächle einfach mild,Die meisten Leute haben ihre Bildung aus der Bild.Und die besteht nun mal, wer wüsste das nicht,aus: Angst, Hass, Titten und dem Wetterbericht!"
Die Ärzte - Lasse redn
Denn du bist immer dann am Besten, wenn''s dir eigentlich egal ist. Du bist immer dann am Besten, wenn du einfach ganz normal bist. ...
... Ich war nicht mehr ich selbst. Es wurde gefährlich. Tat was andere verlangten, war zu mir selbst nicht mehr ehrlich. Wer Wahrheit simuliert, wird nur kurz akzeptiert.
Die Ärzte - Lied vom Scheitern
"Nicht ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut "Nein" zu sagen." Kurt Tucholsky
"Hope. It is the quintessential human delusion, simultaneously the source of your greatest strength and your greatest weakness." the Matrix
When all you have is a hammer, everything looks like a nail
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