Google Wave – Fluch und Segen zugleich

Da hatte ich eigentlich angenommen, dass sich die Marktmacht von Google kaum noch steigern lässt, wurde ich die letzten Tage eines Besseren belehrt.

Wie im folgenden Video zu sehen ist (höchst Interessant!), zeigt Google nun, dass es im Nächsten Jahr nicht nur ein eigenes Betriebssystem auf den Markt bringen wird, sondern auch gefährlich in den Software – Bereich von Konkurrent IBM (Lotus Notes) eindringen will.

“Google Wave” heißt die Quelloffene Software, die voraussichtlich Ende dieses Jahres mehr und mehr Form annehmen wird.

Was sind “Waves”?

Waves sind laut Google ein “Teil eines Gespräches”, also das was man sonst im realen Leben mit einem Ausschnitt einer n:m Kommunikation meint. Genau wie im realen Leben gilt auch hier: Es gibt zeitliche und räumliche Differenzen im Kommunikationablauf. Diese will Google Waves mit innovativen Lösungen virtuell nichtig machen.

Was sind die Techniken / Features die hinter den Waves stecken?

Wer sich das Key-Note Video genauer anssieht, wird entdecken dass Google eine Fülle von Web 2.0 Ideen und die neusten Ideen seiner Konkurrenten geschnappt hat, diese von Grund auf neu durchdacht hat und diese im Google Waves Konzept vereint hat.

Im Grunde ist Google Waves ein Best-Of aller Kommunikationsdienste: Eine Verbindung von Instant-Messaging, E-Mail, Collaboration-Tools für gemeinsame Arbeit an Dokumenten und Live-Online-Awareness Tools.

Hinzu kommt die konsequente Einbindung eines Gesprächsverlaufs-Protokolls, dass ein späteres Einsteigen in oder Nachvollziehen jeder Kommunikation im Nachhinein möglich macht.

Abgerundet wird die ganze Software durch mehrere (wie von Google schon seit Google Maps konsequent genutzt) APIs die für eine Web 2.0 gerechte Nutzung (u.a. durch Einbinden der Tools auf dem eigenen Blog, inkl. aller Live-Awareness / Live Editing Vorteile) in externen Webseiten und für eine optimale Ergänzung der Waves nach innen mittels Gadgets (in das Gespräch einbettbare Mini-Applikationen) und Robots (Künstliche Intelligenz, als Teilnehmer eines Gesprächs, dass verschiedene Services anbieten kann, z.B. Live-Übersetzungsdienste – ähnlich einem selbst programmierten IRC Bot mit erweitereten Rechten zur Modifikation der Kommunikation) sorgen werden.

Besonderer Vorteil auch für Programmierer (laut Google): Die Plattform soll mit Hilfe der Programmier-Plattform Google Web Toolkit nur 5% Mehraufwand verschlingen um im gleichen Umfang auf verschiednen Endgeräten lauffähig zu sein.

Wie bereits erwähnt können in jede “Wave” über Gadgets Mini-Applikationen in den Gesprächsverlauf eingebettet werden. Google stellte dabei schon erste Beispiele vor: Spiele, wie z.B. Schach, oder Umfrage-Tools, wie auch eine gemeinsame Google-Map, die allen Nutzern gleichzeitig die Arbeit an einem Kartenausschnitt ermöglicht (z.B. Marker setzen, Bereiche markieren). Google ersetzt hiermit den Nutzen von weiteren Plattformen wie z.B. Doodle)

Weiteres Feature ist die bemerkenswerte Live-Technologie: Im Normalfall verlaufen Gespräche im Web entweder 1:1 (Email,  Instant Messeging mit ein paar Ausnahmen), 1:n (Broadcast), oder n:m (Chat, IRC). Je nach dem ist die Kommunikation entweder synchron oder asynchron. Google Waves bildet dabei eine Brücke zwischen diesen Zeitstrukturen: Im Normalfall verhält sich eine Wave wie ein Live-Chat mit Protokollfunktion mit beliebig vielen Teilnehmern, die an beliebiger Zeit in und aus der Konversation treten.

Im Gegensatz zu Chats wird jedoch der ganze Verlauf in Form eines Dokuments (einer Wave) festgehalten. Jede Wave hat im Hintergrund ein Rich-Text-Dokument, an dem alle Nutzer gleichzeitig arbeiten können und darauf an beliebigen Stellen im Dokument die Möglichkeit eine Diskussion dert Teilnehmer zu starten.

Um zu vermeiden, dass wie bei üblichen IM ein Großteil der Arbeitszeit darauf verwendet werden muss auf  Statusnachrichten “Der Nutzer macht eine Eingabe” zu warten, wird jeder Buchstabe (d.h. jede kleinste Änderung des Inhalts) direkt an alle Nutzer übertragen. Jeder Nutzer kann bereits beim Entstehen des Satzes mitwirken oder bereits anfangen eine Antwort dazu beginnen.

Wie will Google den Traffic und den großen Programmier-Workload schaffen?

Um einen zu großen Workload zu vermeiden, wird das Programm Quelloffen sein, d.h. die Google-Community soll selbst an der Verbesserung des Systems mitwirken – und tut dies bereits in großen Teilen.

Internet-Traffic will Google mit einem sogenannten “Google Wave Federation Protocol” minimieren, in dem es seinen Nutzern anbietet eigene Server mit dem Dienst anzubieten. Hierbei wird jedoch auf größtmögliche Interoperabilität zwischen den einzelnen Servern geachtet, in dem jeder Nutzer mit einem Google-Account auf die Dienste eines anderen Servers zugreifen kann. Ein Beispiel dafür: Einladen von Google-Nutzern zu einer Wave auf einem anderen Server.

Was kann / sollte man von Google Waves halten?

Ich denke, eine einfache Antwort ist nicht zu geben. Hierbei wären viele Aspekte zu beachten: Zunächst ist Google Wave ein großer Vorteil für alle Nutzer, da viele Dienste kombiniert und vereinfacht werden. Weitere Tools werden entweder nicht gebraucht, oder wie in der Demo (Twitter) einfach einverleibt.

Google Wave wird über kurz oder lang viele Service-Anbieter (z.B. Communitys wie StudiVZ) dazu zwingen ihre zugrundeliegenden Kommunikationsstrukturen grundlegend zu überdenken.

Ein anderer Aspekt: Sicherheit und Überwachung.

Was passiert, wenn dem Nutzer nicht mehr klar ist, was er, wenn er nun auch alle Dokumente über Google bearbeitet anstatt “nur” Suchverhalten zu veröffentlichen, von sich selbst preis gibt. Welche Marktmacht ergibt sich dann aus einer Kombination aus Google Analytics und Google Waves?

Dem Nutzer soll es möglich sein per Drag and Drop Daten von seinem Computer in die Plattform zu übertragen – z.B. Bildersammlungen. Zuhöher oder Teilnehmer einer Konversation sollen auch per Drag and Drop eingeladen werden.
Externe Google-Nutzer sollen “einfach” auf fremde Server eingeladen werden können.

Da stellt sich für mich schnell die Frage der Sicherheit und des Datenschutzes – ich hoffe Google denkt in den nächsten Tagen verstärkt an diesen Aspekt. Viele Fragen diesbezüglich ist Google in der Demo dem Nutzer schuldig geblieben.

Ein weiterer Aspekt: Die soziale Komponente von Google Waves.

Hier liegen sowohl die Stärken als auch die Schwächen des Projekts: Da es open-source ist, könnte es das Potenzial haben, Kommunikation und Collaboration in ihrer bisherigen Form abzulösen.

Ganz verstanden habe ich dabei jedoch von google noch nicht, welches Geschäftsmodell hinter dem Projekt und dem Programmier- und organisationsaufwand steckt. Entweder wird es hier für Firmen später (ähnlich google-Maps) spezielle Accounts geben oder es werden in komplexer Form Nutzerdaten für Marketing-Zwecke analysiert und verkauft. Letzteres würde dem Verhalten der anderen Google-Dienste entsprechen.

Ich halte es immer für potentiell gefährlich, wenn ein Anbieter sich aufmacht die Monopolherrschaft über einen Kommunikationsbereich zu erobern – ähnlich wie es auch im Bereich von Betriebssystemen oder anderer Software steht. Hier müsste der Nutzer selbst mündig genug sein, diese Gefahr im Einzelnen zu erkennen.

Besonders im Rahmen von Jugendschutz muss hier Google mit seinem Dienst konsequent mit deutschen Entwicklern zusammenarbeiten. Die Möglichkeiten des Web 2.0 zeigen: um so einfacher der Dienst und die Veröffentlichung von privaten Daten, desto mehr neigen die Menschen (vor allem junge) dazu ihr innerstes Preis zu geben.

Eine direkte (Live-)Einsicht in das, was der Gegenüber schreibt, ist ein Segen für Collaboration und Teamwork – in ihren nützlichen Gebieten – und gleichzeitig ein Fluch für alle, die mehr als eine Sekunde Bedenkzeit und eine Abbrechen-Funktion aufwenden sollten, wenn sie ihre Gedanken an die Welt versenden.

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Volksverdummung gewünscht… CDU Nrw / Hamm

:???: Bei den neuen Wahlplakaten der CDU Nrw, der CDU Hamm und angesichts von Wahlbeteiligungen 2004 von gerade mal 53,6 % in Hamm (Bürgermeisterwahl) und 38,6% Europawahl in Hamm wird mir übel.

Warum eigentlich noch Wählen gehen? – Statt dessen einfach an dem Tag auch Urlaub machen :) Die CDU kümmert sich  doch um alles … wers glaubt?!
Probleme gibts also nicht?! Dann können wir uns ja die Wahl auch komplett sparen!

Ich verstehe ja, wenn eine Partei möglichst “vertrauenswürdig” sich selbst darstellen möchte – aber die Bevölkerung dazu aufzurufen, sich kollektiv lieber um etwas Anderes zu kümmern und sorglos zu verdummen, als sich politisch zu engagieren und zu informieren ist bezüglich der oben genannten Statistiken (link) und (link) kurz vor der Wahl nun wirklich nicht in Ordnung.

:roll: Da würde ich mir lieber wünschen, dass die Leute mehr nörgeln und Probleme zur Sprache bringen, damit sich was ändert.

Wähler, bitte verdummen!

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Ich bezahle eure Rente nicht, wenn meine Familie später darunter leidet!

rentensicherungsgesetz

Auch wenn ich mich mit diesem Thema mit vielen älteren Personen anlegen mag, aber was da heute morgen durch das Radio schallte, brachte mich zum Zweifeln am Verstand unserer Politiker.

Diese Fragen hätten sich mal die Politiker stellen sollen, die mal wieder munter Wahlversprechen machen: Was ist Generationsgerechtigkeit? Was ist der Artikel 3 des Grundgesetzes?

Heute in allen Zeitungen: “Rentengarantie”

Mit Hilfe einer gesetzlichen Garantie schließt die Bundesregierung Rentenkürzungen für die kommenden Jahre aus. Das Kabinett billigte Anfang Mai 2009 die so genannte Rentenschutzklausel, die Bundesarbeitsminister Olaf Scholz (SPD) eingebracht hatte. Die Klausel verhindert auf Dauer, dass die Altersbezüge der derzeit gut 20 Millionen Rentner in konjunkturell schwachen Zeiten sinken – selbst wenn die Löhne schrumpfen, an deren Entwicklung die Renten gekoppelt sind.

Quelle

Um das vorher festzustellen: Ich plädiere nicht gegen eine gerechte Verteilung von Geld in unserer Gesellschaft. Jedem in Deutschland sollte ein menschenwürdiges Leben möglich sein. Alles was die Gesellschaft an Mehrwert zum Grundeinkommen erwirtschaftet, sollte auch gerecht verteilt werden. Aber halt auch nur das.

Im folgenden Artikel des GG fehlt für mich ein Gleichstellungsaspekt: “Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.” – hier fehlt eindeutig der Hinweis auf “wegen seines Alters”.

Das neue Gesetz verstößt jedoch meiner Meinung nach zumindest gegen Artikel 3 unseres Grundgesetzes: “Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.” – dies betrifft auch die Geldverteilung!

Wir befinden uns mitten in einer Rezession unserer Wirtschaft – verursacht vor allem durch die Generation, die nun bald Rente bezieht – und nun werden als Wahlgeschenke an diese auch noch Garantien verteilt, die die Politiker selbst niemals einhalten müssen – und die einzig eine Generation belasten, die sich selbst noch nicht dagegen wehren kann.

Wer weiß, wie es in 20 Jahren in Deutschland aussieht? Wer weiß, ob wir dann nicht wieder in mitten einer weltweiten – noch viel schwerwiegenderen – Rezession. Vielleicht müssen wir alle in den nächsten Jahren unser “Forderungsdenken” und unsere Maßlosigkeit in unserem Anspruch an unseren Lebensstandard überdenken und uns einschränken.

Und genau dann wird es eine noch ungerechtere Verteilung des Geldes geben, welches zu diesem Zeitpunkt schon kaum vorhanden sein wird. Dem demographischen Wandel geschuldet, wird aus Prinzip heraus schon jeder heute Jugendliche später für mehr als eine Person sorgen müssen. Jetzt um so mehr: Jedem Rentner steht eine ständige Anpassung seiner Rente nach oben, in schlechten Zeiten jedoch nicht nach unten zu.

Eine Generation, die selbst durch ihren Egoismus für eine Geburtenrate von weniger als 1.2 Kinder pro Paar und eine der höchsten Neuverschuldungen aller Zeiten gesorgt hat, verlangt nun auch noch eine Garantie für ihre Rente.

Wer soll das bezahlen?

Ich nicht! Im Zweifelsfalle ist wirklich zu überlegen, ob man später seine Steuern nicht lieber in einem anderen Land verrichtet: Wenn ich später zwischen meiner Familie und einer Generation Rentner, die ihr ganzes Leben egoistisch gelebt haben entscheiden muss, entscheide ich mich für meine Familie.

Gerecht ist, wenn jede Generation für ihre eigene Rente aufkommen muss.

UND: Wenn Politiker für ihre Wahlversprechen selbst aufkommen müssen!

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Google schlägt neue Koalition – oder eine Alternative? – vor : die CDU-Linke

Bei meiner Recherche bin ich auf ein nettes Fundstück von automatisierter Politikempfehlung gestoßen:

Bei der Suche nach dem Suchbegriff “cdu hamm” empfiehlt Google dem geschätzten Sucher direkt – wohl nicht die beste Alternative – aber eine offenkundig sozialere Politikalternative “dieLinke Hamm” :mrgreen:

Wenn man nun auf den entsprechenden Link “CDU Kreisverband Hamm” klickt – kommt man natürlich auch auf entsprechend von google bevorzugte Inhalte.

cdulinke

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Your Veto

Wahrscheinlich DER Aufreger des vergangenen Monats für mich: Die frühzeitige Beendigung unseres über ein halbes Jahr lang geplantes Projekt für Jugendliche – für das alles eigentlich schon in den Startlöchern stand.

yourveto

Leider kann das Projekt aufgrund von Lügen und nicht eingehaltenen Absprachen seitens der Jungen Union Hamm unter der Leitung von Anita Ciszewski nicht – wie geplant – stattfinden.

Zusätzlich ist sehr enttäuschend, dass Frau Ciszewski es nicht einmal geschafft hat ihre Fehler einzugestehen und stellte in der Öffentlichkeit es so dar, als seie sie diejenige, die das Projekt zu retten versucht hätte und die verbleibenden Partner nur “nicht gesprächsbereit”. Im Gegenteil: Sie versuchte die Situation so lange herauszuzögern, bis keiner der Partner mehr eine Chance hatte, noch etwas am Verlauf des Projektes zu ändern – schließlich wäre für solche Einsprüche mehr als ein halbes Jahr Zeit gewesen.

Eine von ihr durchgeführte “Mitgliederumfrage per Telefon” stellte sich anfang letzter Woche als Betrugsversuch von Frau Ciszewski heraus, da sie alle Personen die nicht ihre Denkrichtung unterstützten von vornherein – selbst aus ihrem Vorstand – aus der Entscheidungsfindung für das Veto ausschloss.

Konkret: Was bleibt in der Jungen Union noch übrig, wenn man a) alle ausschließt die was von dem Projekt YouVote gehört (im Extremfall sogar verstanden) haben; b) alle ausschließt, die Anita weder leiden können noch unterstützen wollen; c) alle ausschließt die gerade wegen ihrer grandiosen Führungsfähigkeiten nicht zurückgetreten sind; d) alle ausschließt die gerade per Telefon nicht erreichbar sind, da eine Mitgliederversammlung nie stattfindet; ? Antwort: “Ihr Bruder: Robert Ciszewski” :mrgreen: Äußerst demokratisch!

Wenn Sie jetzt noch glaubt, dass sie sich durch ein Video-Interview oder Ähnliches aus der Situation retten kann, muss ich sie leider enttäuschen – Lüge bleibt Lüge.

Ach ja, um das mal hier gleich zu ergänzen:

Liebe Anita, Eis und Döner sind zwar scheinbar eine gute Idee um Vorstandswahlen zu manipulieren, jedoch keine wirkliche Alternative um Vertrauen und Rückhalt in seine politischen Fähigkeiten aufzubauen. Auch sind Zettel – die während der Wahl um die Tische gehen – mit “Wählt x nicht” kein Ausdruck von Demokratiefähigkeit innerhalb der Jungen Union. Im Grunde ergänzt dies seit dem “Telefonveto” aber nur mein Wissen um die gute Situation innerhalb der JU, und freue mich schon darauf, wenn ihr in die Wahlphase geht.

Sicherlich werden uns dann, wie Frau Ciszewski eindrucksvoll im Radio bewiesen hat, die schon lange vorhandenen Themen, die sie möglichst schnell von den Jusos “adaptiert” hat – in Ermangelung eigener Themen – von ihr als Problemlöserin präsentiert. :mrgreen:

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Der Wahrheit etwas näher kommen…

… zum Thema “Amok” und zum Thema “Opfer sein” habe ich sehr schöne Texte über einen Twitter-Link von Simon Zicholl gefunden. Danke dafür!

Erstaunlich – das Thema “Opfer” ist aus dem Jahr 2006 – und erst gestern habe ich es auf einer Pinnwand gelesen, in einem Jugendzentrum, wo Jungen über ihr Weltbild berichten – “Politiker = Opfer” schreibt einer von ihnen…

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Hamm.de – da fehlt doch was?

Schnell noch ein Bild auf der Stadt-Seite suchen und…

hamm-da-fehlt-doch-was.jpg

Da war die Hamm.de Seite weg. So wird das mit der Suche auch nix.
Wenn man bedenkt welche Mengen an Geld für die Sicherheit und Stabilität dieser Seite ausgegeben wird (digitale Sicherheitskeys, Cold-Fusion-Server, eigene Leitungen zum Rechenzentrum und so weiter…), überrascht es doch, dass die Seite nicht auffindbar ist.

Mal sehen, wann sie wieder da ist :)

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Google stuft sich selbst als Sicherheitsrisiko ein – Diese Website kann ihren Computer besch

“Diese Website kann ihren Computer beschädigen” – so will Google also gegen schädliche Seiten vorgehen – aber warum dann gleich alle Seiten?

Wer in den letzten paar Minuten (Stunden?) auf google etwas gesucht hat, dürfte überrascht gewesen sein, welche Warnungen ihn bei jedem Suchergebnis erwarten.

Google stuf nun jede Seite als Gefährdung des eigenen Rechners ein – die Seite www.google.de inklusive.

google & die neuen Sicherheitsfunktionen

google & die neuen Sicherheitsfunktionen - nach Klick auf ein Suchergebnis

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Markstrat online – how to improve your results

Letzte Woche war es nun endlich zu Ende gegangen: Mehrere Wochen Gruppentreffen, Tabellen interpretieren, feindliche Firmen und deren Entwicklung einschätzen, besser noch diese zu verhindern, Prognosen aufstellen und virtuelle Produkte entwickeln.

Alles in Allem muss ich sagen: Marketing hat Spaß gemacht! Sicherlich ist es bei diesem Spiel zusätzlich zum Unterricht, in der kürze der Zeit, nicht immer leicht innerhalb der Gruppe auf ein Ergebnis zu kommen, jedoch ist es eigentlich ganz gut schaffbar, wenn man sich richtig organisiert und plant.

Hier unser stolzes Gruppenergebnis (Firma U) :

Markstrat Online - Winning Team U - how to improve your results

Natürlich lässt sich nun fragen, wie wir mit minimalem Zeitaufwand gute Entscheidungen getroffen haben.
Dabei hat jede Gruppe natürlich ihre eigenen Taktiken, viele verlassen sich dabei auch auf ihr Bauchgefühl. Einen anderen Weg hat unsere Gruppe eingeschlagen: Passend zur Excel-Exportiermöglichkeit der Daten aus der Software heraus habe ich eine erweiterte Tabelle entwickelt, die jeweils das eigene und die fremden Teams in Relation zu den idealen Werten aufgrund der Marktstudien berechnet. Einzig die jeweiligen Daten aus den Studien mussten an der richtigen Stelle eingefügt werden, dann wurde die Abweichung durch farbige Markierungen deutlich.

Unter Einberechnung der Präferenzen der Zielgruppen wurde es sogar möglich Rankings der einzelnen Produkte in Hinblick auf die präferierte Zielgruppe zu erstellen.

Neue Produkte konnten durch automatische Umrechnung der Marktstudienprognose in Produkteigenschaftswerte in kürzerer Zeit berechnet werden, die Abweichungen der Meinung der Kunden zur tatsächlichen Qualität des Produkts minimiert werden.

Sicherlich war auch bei den errechneten Zahlen viel Spielraum zur Interpretation und Spekulation zum Verhalten der Käuferzielgruppen möglich, deren gefühlte Präferenzen immer etwas vom Idealwert abwich. Diese konnten jedoch leicht in die errechneten Ergebnisse mit einbezogen werden.

Auch zum Verhalten der anderen Gruppen, bestand ein großer Interpretationsspielraum.  Jedoch war ihr Verhalten durch berechnete Investitionsdifferenzen der jeweilig letzten Runden schnell zu erkennen.

Zur Absprache der jeweiligen Entscheidungen dienten sowohl persönliche Treffen, als auch eine freie Groupware im Internet.

Das Ergebnis: ein dreifach höherer summierter Return of Investment als die zweitplatzierte Firma E.

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